Hochwasserschutz an der Weser
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Der Eupener Stadtrat hat in dieser Woche den Ankauf einer weiteren Immobilie in der Unterstadt beschlossen. Das Gebäude in der Malmedyer Straße 2-2a liegt weniger als zehn Meter von der Weser entfernt und damit unmittelbar im Überflutungsgebiet. Der Anbau des Hauses soll abgerissen und durch eine Versickerungsfläche ersetzt werden; das angrenzende alte Bruchsteinhaus bleibt vorerst erhalten.
Mit dem Ankauf reagiert die Stadt auf eine seit den Überschwemmungen von 2021 bekannte Problemlage: In der Unterstadt fehlt es an Flächen, über die Hochwasser kontrolliert versickern kann. Bürgermeister Thomas Lennertz verweist darauf, dass der Bedarf an solchen Flächen bereits vor fünf Jahren deutlich geworden sei.
Die entscheidende Grundlage für eine gezielte Planung steht allerdings weiterhin aus. Die Wallonische Region hatte nach der Flut umfangreiche Studien in Auftrag gegeben, darunter ein hydraulisches Modell der Flüsse im Weserbecken. Dieses Modell soll simulieren, welche Schutzmaßnahme an welchem Ort die größte Wirkung entfaltet, und bildet die Basis für sämtliche weiteren Entscheidungen.
Nach Angaben des zuständigen Öffentlichen Dienstes der Wallonie (SPW) soll bis zum Ende des Sommers eine Liste möglicher Schutzmaßnahmen und neuralgischer Punkte erstellt und anschließend über das Modell simuliert werden. Mehr dazu im BRF.








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