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Polizei zieht Bilanz: Rückgang bei Einbrüchen, Zunahme bei Online-Betrug

  • 3. März
  • 2 Min. Lesezeit

Auszug aus einem Artikel des GrenzEcho.

 

Die Sicherheitslage im Norden der Deutschsprachigen Gemeinschaft bleibt insgesamt stabil. Das zeigt die aktuelle Bilanz der Polizeizone Weser-Göhl. Während die Zahl der Diebstähle und Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr zurückgegangen ist, nimmt die Online-Kriminalität weiter zu. Polizeizonenchef Daniel Keutgen bewertet die Entwicklung dennoch insgesamt positiv.

 

Parallel dazu arbeitet der zonale Sicherheitsrat an einem neuen Strategieplan für die Polizeizone Weser-Göhl. Das aktuelle Dokument läuft 2025 aus. Der neue Plan soll die sicherheitspolitischen Prioritäten für den Zeitraum bis 2031 festlegen. Ein zentraler Schwerpunkt wird dabei die Weiterentwicklung der Kameraüberwachung im Norden der Deutschsprachigen Gemeinschaft sein.

 

Die politischen Verantwortlichen der vier Nordgemeinden – Eupen, Kelmis, Lontzen und Raeren – haben sich grundsätzlich für zusätzliche Kamerastandorte ausgesprochen. Auch die Stadt Eupen unterstützt diesen Ansatz.

 

Der Eupener Bürgermeister Thomas Lennertz (CSP) erklärte dazu, dass nun zunächst alle beteiligten Akteure mögliche Standorte prüfen werden. Nach Ostern sollen diese Vorschläge miteinander abgeglichen werden, um jene Orte festzulegen, die in einer ersten Phase mit Kameras ausgestattet werden.

 

Bei der Auswahl der Standorte sollen mehrere Faktoren berücksichtigt werden: die tatsächliche Kriminalitätslage vor Ort, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung sowie die technischen Voraussetzungen für eine wirksame Überwachung.

 

Die Umsetzung ist als schrittweiser Ausbau geplant. Die Finanzierung erfolgt größtenteils durch die Gemeinden. Die Polizeizone Weser-Göhl beschafft die sogenannten ANPR-Kameras zur automatischen Kennzeichenerkennung. Die klassische Videoüberwachung im öffentlichen Raum wird hingegen von den einzelnen Gemeinden finanziert.

 

Für die Stadt Eupen sind dafür bereits Mittel vorgesehen. Im Haushalt 2026 sind zwei Budgetposten von jeweils rund 25.000 Euro eingeplant.

 

Mit diesen Maßnahmen wollen die Verantwortlichen die Sicherheit im Norden der Deutschsprachigen Gemeinschaft weiter stärken und gleichzeitig auf neue Herausforderungen wie die zunehmende Online-Kriminalität reagieren.

Thomas Lennertz - CSP Eupen + Kettenis

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